Top 10 Der Gefährlichsten Computerviren Aller Zeiten!
Top 10 Der Gefährlichsten Computerviren Aller Zeiten!

Computerviren existieren seit den Anfängen der Computer. Obwohl es bereits in den 1970ern einige frühe Virus-Varianten gab, trat der erste Virus, der eine große Zahl an Computern infizierte im Jahr 1981 auf. Der "Elk Cloner" Virus wurde von dem 15-jährigen Highschool Schüler Richard Skrenta erschaffen und infizierte Apple II Computer durch Floppy Disk und verbreitete sich wie ein Lauffeuer. Er stellte allerdings nicht viel Schaden an, er war als Streich gedacht und zeigte den Nutzern willkürliche Gedichte.

Seit diesen Anfangstagen wurden - und werden immer noch - viele Computerviren kreiert, die massive Schäden anrichten, darunter Datenverlust oder den Diebstahl privater Informationen, was Privatpersonen und Unternehmen riesige Mengen an Geld kostet. Einige einzelne Ausbrüche von Computerviren, wie der MyDoom-Virus aus dem Jahr 2004, werden mit einem Schaden von geschätzt mehreren zehn Milliarden Dollar beziffert. Computersicherheitsexperten behaupten, dass diese Virusattacken leicht hätten vermieden werden können, wenn die Computernutzer mit einem angemessenen Virenschutz ausgestattet gewesen wären.

Hier ist eine Liste der 10 gefährlichsten Computerviren der Geschichte. Sie können hier erfahren, welchen Schaden sie angerichtet haben und wie Sie verhindern können, dass Sie diesen Attacken zum Opfer fallen!

10. NIMDA (2001)

Manche Menschen glauben immer noch, dass der Nimda-Virus eine Attacke von Cyberterroristen war, vor allem, da er nur eine Wochen nach den Attacken des 11.September 2001 ausbrach. Unabhängig davon, wer ihn programmiert hat, war Nimda ("Admin" verkehrt herum buchstabiert) ein sehr gefährlicher Virus, der erheblichen Schaden anrichtete und Millionen von Computern weltweit infizierte. Was Nimda so gefährlich machte, war seine Fähigkeit, sich extrem schnell auf verschiedenen Wegen zu reproduzieren. Er verbreitete sich durch infizierte E-Mails, Netzwerkordner und -Dateien und nützte die Schwachstellen von Ordnern aus. Es dauerte lediglich 22 Minuten, bis Nimda die Liste der Virenangriffe des Magazins ComputerWorld anführte, es war somit eine der sich am schnellsten verbreiteten Malwares zu diesem Zeitpunkt.

9. CONFICKER (2009)

Der Conficker Virus, auch als Downup, Domnadup oder Kido-Virus bekannt, ist einer dieser Viren, der, wie viele andere auch, die Sicherheitsmängel von Microsoft Windows ausnutzt. Es dauerte nicht lange nach dem ersten Ausbruch im Jahr 2009 und Conficker hatte bereits über 15 Millionen Windows-Computer auf der ganzen Welt infiziert. Der Virus versuchte, persönliche Informationen und Finanzdaten zu rauben, was ihn besonders gefährlich machte. Der Mechanismus, mit dem Conficker sich ausbreitete, war sehr ausgefeilt und leider äußerst effektiv. Er breitete sich über Festplatten, USB-Sticks und sogar Smartphones aus. Es kam noch hinzu, dass zu dieser Zeit viele Virenschutzprogramme den Virus nicht erkennen konnten, so dass sie aktualisiert werden mussten, um adäquat Schutz vor diesem gefährlichen Virus bieten zu können.

8. STORM WORM (2006)

Der Storm Worm Virus aus dem Jahr 2006 war ein klassischer Trojaner. Er tarnte sich, um Personen dazu zu bewegen, auf einen schädlichen Link zu klicken und dies tat er überaus erfolgreich. Storm Worm bekam seinem Namen, da er wie eine unverdächtige E-Mail mit dem Betreff "“230 dead as storm batters Europe (230 Tote bei Sturm in Europa)" auftrat. Einmal auf diese E-Mail geklickt, wurde der Windows-PC infiziert und verknüpfte sich mit vielen anderen Computern, um ein sogenanntes "Botnet" zu formieren. dabei handelt es sich um ein von Cyberkriminellen kontrolliertes Netzwerk von infizierten Computern zum Versenden von Spam und zur Durchführung schädlicher Attacken. Es wird geschätzt, dass mehr als 10 Millionen Windowscomputer mit diesem gefährlichen trojanischen Pferd infiziert wurden.

7. STUXNET (2009-2010)

Stuxnet trat zum ersten Mal im Jahr 2009 auf und war ein schädlicher Computerwurm, von dem manche glauben, dass es sich um eine in amerikanisch-israelischer Zusammenarbeit entwickelte Cyberwaffe handelt. Im Gegensatz zu vorherige Viren, die meist darauf abzielten, Schaden an Computern und Netzwerken anzurichten, war Stuxnet einzigartig, da er Kontrollsysteme anvisierte, die groß angelegte Industriebetriebe überwachten und kontrollierten. Stuxnet injizierte einen schädlichen Code in iranische Urananreicherungsanlagen, diese gerieten außer Kontrolle und es wird angenommen, dass eine große Anzahl an iranischen Uranzentrifugen zerstört wurden. Wenig überraschend hat bislang noch kein Staat und keine Organisation offiziell die Verantwortung für die Entwicklung dieses Virus übernommen.

6. MELISSA (1999)

Der Melissa-Virus hat bei seinem Ausbruch im Jahr 1999 verschiedene Rekorde gebrochen. Es war der erste Virus, der sich durch Massenmails verbreitete und eine Sicherheitslücke bei Microsoft Outlook nutzte. Melissa war ein Trojanisches Pferd, das sich raffiniert mit der griffigen Betreffzeile "Here is that document you asked fo ... don’t show anyone else. ;-) (Hier ist die Datei, die Du angefragt has...zeige sie niemand anderem ;-) )". Mit einem Klick auf die E-Mail kopierte er sich und infizierte die Computer der ersten 50 Namen, die er im Adressbuch von Microsoft Outlook fand. Es dauerte nicht lange und Melissa hatte weltweit einige tausend Computer mit einem Schaden infiziert, der von Experten auf bis zu 600 Millionen Dollar geschätzt wird. Melissa verursachte zudem die größte Internetfahndung des FBI bis zum heutigen Zeitpunkt und diese half schließlich dabei, den Entwickler David L. Smith zu fassen. Er wurde zu Gefängnis und einer Geldstrafe von 5000$ verurteilt.

5. SlAMMER

Es dauerte nicht lange an diesem dunklen 25. Januar 2003, bis der Ausbruch des Slammer-Virus (auch als "Sapphire" bekannt) eine atemberaubende Zahl von 75.000 Computern infizierte. In der Tat benötigte dieser Wurm hierfür nur 10 Minuten. Der Slammer Virus war ein besonders gefährlicher Virus, der im gesamten Internet einen massiven Schaden anrichtete. In manchen Ländern kam der Internetverkehr nach dem Ausbruch im Wesentlichen zum Erliegen und der Virus beeinträchtigte viele Dienste, von Notfallsystemen, über Bankgeschäfte, bis hin zu Geldautomaten. Sicherheitsexperten schätzen den von Slammer verursachten Schaden auf mehr als 1,2 Milliarden US-Dollar, aufgrund der Lahmlegung von Netzwerken, was zu beträchtlichen Verlusten bei Unternehmen führte. Ironischerweise wäre der Schaden noch viel größer ausgefallen, wenn er nicht an einem Wochenende in die Welt gesetzt worden wäre.

4. CODE RED (2001)

Zwei Angestellte einer Firma für digitale Sicherheit in Kalifornien waren ziemlich geschockt, als sie im Jahr 2001 als Erste den Virus in ihrem System entdeckten. Dieser gefährliche und äußerst ausgefeilte Computerwurm war nicht darauf angewiesen, dass jemand auf einen Link klickte oder einen Anhang öffnete, um sich zu verbreiten. Da er eine Sicherheitslücke von Microsofts Webserver ausnutzte, benötigte der Virus lediglich eine Internetverbindung, um sich zu verbreiten und die nächstbeste Webseite zu infizieren. In sehr kurzer Zeit hat der Virus 400.000 Server in den Vereinigten Staaten und sonst wo infiziert, darunter auch Server des Weißen Hauses. Experten sagen, dass eine Summe von einer Million Computern mit Code Red infiziert wurden und sie schätzen den Schaden auf 2,6 Milliarden Dollar.

3. SOBIG F (2003)

Es gab bereits Varianten des Sobig-Virus, die als Vorläufer auftraten, aber keiner kam in Sachen Schadensausmaß an die 6. Variante namens Sobig F heran. Dieser Virus, ein Massenmail-Wurm, trat im Spätsommer 2003 auf und veranlasste Nutzer dazu, ähnlich wie andere Viren zuvor auch, eine unverdächtig wirkende Mail zu öffnen. Sobald der Anhang geöffnet wurde, hatte der Virus den Computer infiziert und auf andere Computer verteilt, die die E-Mailadresse des Opfers verwendeten. Sobig F schaffte es, mehr als eine Million Computersysteme innerhalb eines einzigen Tages zu infizieren, was damals Rekord war. Computersicherheitsexperten schätzen, dass eine Summe von 2 Millionen PCs mit Sobig F infiziert wurde und ein Schaden von bis zu 4 Milliarden Dollar entstand - ein weiterer Malware-Rekord.

2. ILOVEYOU (2000)

Der im Jahr 2000 ausgebrochene ILoveYou-Virus gehört zu den vertracktesten Viren, die je entwickelt wurden. Der klassische Trojaner-Virus, der wahrscheinlich aus den Philippinen stammt, nützte Menschliche Gefühle und Neugier aus, indem er sich als Liebesbrief-Mail mit der verlockenden Betreffzeile "ILOVEYOU" tarnte. Wenig überraschend haben viele ahnungslose Computernutzer die E-Mail geöffnet, nur um danach feststellen zu müssen, Opfer einer der bis zu diesem Zeitpunkt gefährlichsten Cyberbedrohungen geworden zu sein. Einmal infiziert, reproduzierte sich der Virus und verbreitete sich auf 50 Anwender aus dem Windows Adressbuch, jedoch nicht ohne auch verschiedene Dateien auf dem Computer des Opfers zu befallen. Der ILoveYou-Virus hat laut Computerexperten geschätzt unglaubliche 5,5 Milliarden Dollar Schaden angerichtet.

1. MY DOOM (2004)

Die meisten Cybersicherheitsexperten erachten den My Doom-Virus aus dem Jahr 2004 als den gefährlichsten Computervirus aller Zeiten. Er ist immer noch der sich am schnellsten ausbreitende Computerwurm alle Zeiten und übertraf auch noch den Rekord des ILoveYou-Virus hinsichtlich der Höhe des geschätzten Schadens, der jemals von einer einzelnen Schadsoftware angerichtet wurde. Wie viele seiner Malware-Geschwister, war auch My Doom eine Massenmail, die sich per E-Mail verbreitete, sobald sie einen Computer infizierte. Der Virus tarnte sich als eine "Mail Transaction Failed (Mail-Abwicklung Fehlgeschlagen)" Nachricht und signalisierte eine unzustellbare E-Mail, was kein ungewöhnliches Ereignis ist. Sobald der Nutzer auf die E-Mail klickte, reproduzierte sich der Virus und weitete sich von dort auf mehr E-Mails aus, die er im Adressbuch fand, indem er willkürliche Absendernamen verwendete.
Cybersicherheitsexperten schätzen den Schaden auf rekordverdächtige 38 Milliarden Dollar.

Der meiste von diesen gefährlichen Viren angerichtete Schaden hätte vermieden werden können, wenn die Computernutzer mit einem verlässlichen Viren- und Malwareschutz ausgestattet gewesen wären, gemäß dem Sprichwort: Vorsorge ist besser als Nachsorge. Eine gute Antivirussoftwarelösung ist immer eine kluge Investition, wenn man maximalen Schutz vor Viren und Cyberkriminellen möchte.

mum protection from viruses and cyber criminals.

Comments (2)

  • Avatar
    Web Rifer Technologies
    08 Aug 2017 /

    Great work. This article is really helpful to all of us. Keep on sharing like this. Thanks for sharing this knowledgeable post with us. - digital marketing agency, internet marketing services http://www.webrifer.co.in/

  • Avatar
    My Shirdi Trip
    26 Sep 2017 /

    This is really an impressive post. It is useful for all of us. Great information thanks for sharing. - bangalore to shirdi flight package, bangalore to shirdi tour package http://myshirditrip.com/bangalore-to-shirdi-flight-package.html

Hinterlass eine Nachricht

* Geben Sie Code ein